Neustadt


Neustadt
Neu|stadt 〈f. 7uin neuerer Zeit erbauter Stadtteil; Ggs Altstadt

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Neu|stadt, die (seltener):
neuer Teil einer Stadt (im Unterschied zur Altstadt).

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I
Neustadt,
 
Name von geographischen Objekten:
 
 1) Neustadt, poln.polnisch Prụdnik, Kreisstadt in der Woiwodschaft Opole (Oppeln), Polen, 265 m über dem Meeresspiegel, 24 500 Einwohner; Baumwoll-, Schuh-, Lebensmittel-, Möbelindustrie.
 
 
Gotische Pfarrkirche (15. Jahrhundert, Anbau 17./18. Jahrhundert), barock-klassizistisches Rathaus (1782, 1856, Umbau 1894-96), Reste der Stadtmauer (15. Jahrhundert) mit gotischem Wasser- und Neustädter Torturm.
 
 
Neustadt wurde 1279 planmäßig als Stadt neben einer mährischen Burg angelegt. 1337 fiel sie an das Herzogtum Oppeln, wechselte danach mehrfach den Besitzer, fiel 1532 an die Habsburger und wurde 1742 preußische Kreisstadt. Neustadt kam 1945, bis dahin amtlich Neustadt O. S. (»Oberschlesien«) genannt, unter polnische Verwaltung; die Zugehörigkeit zu Polen wurde durch den Deutsch-Polnischen Grenzvertrag vom 14. 11. 1990 (in Kraft seit 16. 1. 1992) anerkannt.
 
 
 2) Neustadt, poln.polnisch Wejherowo [vɛjxɛ'rɔvɔ], Kreisstadt in der Woiwodschaft Pommern (bis 1998 Stadt in der aufgelösten Woiwodschaft Gdańsk [Danzig]), Polen, 30 m über dem Meeresspiegel, im Tal der Rheda, 47 300 Einwohner; Kaschubisch-Pommersches Museum; Holz-, Schuh-, Bekleidungs-, Zementindustrie.
 
 
Neustadt wurde 1643 angelegt und erhielt 1650 Stadtrecht. Aufgrund der 1646-55 erbauten Stationsbilder des Leidenswegs sowie seiner 26 Kapellen und der Annenkirche wurde Neustadt zu einer Wallfahrtsstätte. Es gehörte bis 1919/20 zur preußischen Provinz Westpreußen, danach zu Polen. Nach dem deutschen Angriff auf Polen am 1. 9. 1939 wurde die Stadt wieder dem Deutschen Reich eingegliedert und war 1939-45 unter der offiziellen Bezeichnung Neustadt in Westpreußen (»in Westpreußen«) Kreisstadt des deutschen Reichsgaues Danzig-Westpreußen. 1945 kam Neustadt wieder zu Polen.
 
 3) Neustadt aus dem Aisch, Kreisstadt des Landkreises Neustadt aus dem Aisch-Bad Windsheim, Bayern, 293 m über dem Meeresspiegel, im Aischtal zwischen Steigerwald und Frankenhöhe, 12 100 Einwohner; Heimatmuseum; Herstellung von Musikinstrumenten und Bettwäsche, Stickereien.
 
 
In der evangelischen Stadtpfarrkirche (15./16. Jahrhundert) Teile eines Schnitzaltars (Ende 15. Jahrhundert). Barocker Marktplatz mit Rathaus (1711-15); Schloss (15. Jahrhundert, mehrfach umgebaut).
 
 
Aus dem 741 erstmals genannten Königshof »Riedfeld« entstand gegen Ende des 13. Jahrhunderts die »Neue Stadt«, die zum Hauptort des Bayreuther Unterlandes aufstieg.
 
 4) Neustadt an der Donau, Stadt im Landkreis Kelheim, Bayern, 354 m über dem Meeresspiegel, nordöstlich von Ingolstadt, 12 000 Einwohner; Erdölraffinerie, Herstellung von Kunststofferzeugnissen, Automobilzulieferbetriebe, Autoteststrecke. Im Gemeindeteil Bad Gögging Kurbetrieb (Schwefel-Thermalquellen, Moorbad).
 
 
Neustadt wurde 1270 gegründet.
 
 5) Neustadt a. d.an der Saale, Bad N.Neustadt a. d. S., Kreisstadt des Landkreises Rhön-Grabfeld, Bayern, 242 m über dem Meeresspiegel, an der Fränkischen Saale, am Rand des Grabfeldes gegen das Rhönvorland, 15 800 Einwohner; Fachkliniken (Herz-, Gefäß-, Handchirurgie, Neurologie); Fernmelde-, Werkzeugbau, Verpackungsindustrie; am Fuß der Salzburg im Stadtteil Neuhaus das Heilbad.
 
 
Klassizistische Pfarrkiche Mariä Himmelfahrt (1794-1836) mit zwei korinthischen Säulenreihen zur Unterteilung der Schiffe und einem Kreis aus acht Säulen als Altarraum; in der ehemaligen Karmeliterklosterkirche (1352 gegründet) Barockausstattung. Die Ruine der Salzburg über dem Ostufer der Saale ist eine der größten Burgen Deutschlands (Ganerbenburg, 12.-13. Jahrhundert) mit sechs Burghäusern.
 
 
Neustadt, bei der karolingisch-ottonischen Pfalz Salz gelegen, wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt und in der Folge zur Stadt ausgebaut. Die bereits lange bekannten kohlesäurehaltigen Kochsalzquellen werden seit 1853 im Kurbetrieb genutzt.
 
 6) Neustadt an der Wạldnaab, Kreisstadt in Bayern, 419 m über dem Meeresspiegel, am Austritt der Waldnaab aus dem Oberpfälzer Wald, 6 100 Einwohner; Herstellung von Bleikristall.
 
 
In der katholischen Pfarrkirche Sankt Georg (1735 ff.) Stuckaturen des frühen Rokoko. Das Alte Schloss (16./17. Jahrhundert) mit Arkadenfreitreppe; am östlichen Markt das Neue Schloss (1689-1720), ein u. a. durch Rustikapilaster gegliederter dreigeschossiger Bau. Außerhalb der Stadt die Wallfahrtskirche Sankt Felix (18. Jahrhundert) mit kleeblattförmigem Chor.
 
 
Neustadt, 1218 erstmals urkundlich erwähnt, wurde 1358 durch Kaiser Karl IV. um eine selbstständige Stadt erweitert.
 
 7) Neustadt an der Wạldnaab, Landkreis im Regierungsbezirk Oberpfalz, Bayern, 1 430 km2, 100 700 Einwohner Der Kreis, der die kreisfreie Stadt Weiden umschließt, liegt im Oberpfälzer Wald und dem vorgelagerten Oberpfälzer Hügelland. Die Wirtschaftskraft des an der Grenze zur Tschechischen Republik (Übergang bei Waidhaus) gelegenen Kreises ist gering (strukturschwache Landwirtschaft; Baustoff-, Glas-, Porzellanindustrie). 16 % des Kreises werden vom Truppenübungsplatz Grafenwöhr eingenommen. Stadtrecht haben außer 6) auch Eschenbach in der Oberpfalz, Grafenwöhr, Neustadt am Kulm, Pleystein, Pressath, Vohenstrauß und Windischeschenbach. Bei Windischeschenbach wurde das kontinentale Tiefbohrprogramm durchgeführt.
 
 8) Neustadt am Kụlm, Stadt im Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Bayern, 516 m über dem Meeresspiegel, am Fuße des steilen Basaltkegels des Rauhen Kulms (682 m über dem Meeresspiegel, mit urgeschichtlicher Wall und Ruinen einer Stauferburg), 1 300 Einwohner
 
 
Die evangelische Pfarrkirche (ursprünglich Karmeliterklosterkirche) ist ein Bau v. a. des 18. Jahrhunderts
 
 
Neustadt wurde 1370 als lang gestreckter Straßenmarkt gegründet.
 
 9) Neustadt am Rübenberge, Stadt im Landkreis Hannover, Niedersachsen, 28 m über dem Meeresspiegel, an der Leine, 44 000 Einwohner; Institut für Tierzucht und Tierverhalten der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Prüfstelle Scharnhorst des Bundessortenamtes für Nutzpflanzen; Torfabbau und -verarbeitung, Arzneimittelwerk; der Stadtteil Mardorf am Nordufer des Steinhuder Meeres ist Erholungsort.
 
 
Evangelische Liebfrauenkirche (13. Jahrhundert, 1500-02 umgebaut, später mehrfach restauriert); Schloss Landestrost (1573 begonnen), eines der bedeutendsten Bauwerke der Weserrenaissance; zahlreiche Fachwerkhäuser; Stadtbefestigung (16. Jahrhundert); Leinebrücke (1687 bis 1689). Im Stadtteil Mandelsloh Pfarrkirche Sankt Osdacus (ursprünglich 12. Jahrhundert) mit Wandmalerei von 1421 an den Chorwänden.
 
 
Die 1215 gegründete Stadt kam mit der gleichnamigen Burg 1302 an die Welfen, die zur Sicherung der bei Neustadt gelegenen Leinefurt die Burg seit 1572 zur Festung ausbauten (1911 aufgegeben).
 
 
 10) Neustadt an der Mẹttau, tschechisch Nové Město nad Metují ['nɔvɛː 'mjɛstɔ 'nad mɛtujiː], Stadt im Ostböhmischen Gebiet, Tschechische Republik, 324 m über dem Meeresspiegel, 10 200 Einwohner; Herstellung von Baumaschinen, Bekleidungs-, Uhren-, Nahrungsmittelindustrie.
 
 
Am Marktplatz Laubenganghäuser aus dem 16. Jahrhundert Die mittelalterliche Burg wurde zu einem Schloss im Renaissancestil umgebaut, an der Fassade Sgraffitoschmuck; Park im italienischen Terrassenstil (um 1910) mit 24 Zwergen (1713 nach Stich von J. Callot gefertigt).
 
 11) Neustadt an der Ọrla, Stadt im Saale-Orla-Kreis, Thüringen, 306 m über dem Meeresspiegel, in der fruchtbaren Orlasenke, 10 000 Einwohner; Holzverarbeitung; Kleingewerbe.
 
 
Spätgotisches Rathaus (1465-1500) mit reich ausgeschmücktem Erker, kunstvollen Portalen und Giebeln; spätgotische Johanneskirche (1471-1528) mit wertvollem Flügelaltar aus der Werkstatt L. Cranach des Älteren (1513) und Taufstein (1484); Klosterkirche der Augustinereremiten (1471), Fleischbänke (1475), Lutherhaus (1574 umgebaut) und zwei Kursächsische Postmeilensäulen.
 
 
Das erstmals 1287 erwähnte Neustadt ist eine planmäßig gegründete Stadt, die ab 1289 zu den Wettinern, 1657-1718 zu Sachsen-Zeitz gehörte und 1815 in das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach eingegliedert wurde.
 
 12) Neustadt an der Weinstraße, kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, 136 m über dem Meeresspiegel, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Rheinhessen-Pfalz, am Fuß der Haardt, 53 900 Einwohner; Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Verwaltungsgericht, Landes-Lehr- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau; Eisenbahnmuseum mit Museumsbahn; Weinbaumuseum (im Ortsteil Mußbach); Kongresszentrum. Neustadt besitzt Weinbau, Weingroßhandel und Kellereien (u. a. Sektkellerei), ferner Papier und Metall verarbeitende Industrie sowie Maschinenbau und ist Fremdenverkehrsort an der Deutschen Weinstraße. Der Weinbau wird v. a. in den 1969 eingemeindeten Winzerorten Diedesfeld, Duttweiler, Geinsheim, Gimmeldingen, Haardt, Hambach an der Weinstraße, Königsbach, Lachen-Speyerdorf und Mußbach betrieben.
 
 
Die ehemalige Stiftskirche Unserer Lieben Frau (1368-1489), eine Gewölbebasilika mit Doppelturmfront, ist das bedeutendste gotische Bauwerk der vorderen Pfalz; zeitweise Grablege der Kurfürsten von der Pfalz, seit 1708 Simultankirche (Trennung von Chor und Schiff). Das »Casimirianum« (1579 gegründet) wurde im Stil der Renaissance errichtet. Das Rathaus, das ehemalige Jesuitenkolleg (1729-43), ist eine barocke Vierflügelanlage (1867 aufgestockt). Großer Bestand von Bürgerhäusern des 16.-18. Jahrhunderts Über Neustadt die Ruine der Wolfsburg (13.-14. Jahrhundert) mit mächtiger Schildmauer und Palas, über dem Ortsteil Hambach an der Weinstraße das Hambacher Schloss.
 
 
Das 1235 erstmals erwähnte Neustadt war eine Gründung der Pfalzgrafen bei Rhein zur Sicherung und Festigung ihrer linksrheinischen Territorien. 1275 wurde Neustadt Stadt. 1578-85 bestand hier als reformierte Hochschule das »Casimirianum«, 1587 gab David Pareus (* 1548, ✝ 1622) die Lutherbibel als »Neustadter Bibel« heraus. Die Stadt fiel 1816 an Bayern.
 
 
A. Haas: Aus der Nüwenstat (21964);
 
N. an d. W. Beitr. zur Gesch. einer pfälz. Stadt, bearb. v. K.-P. Westrich (1975);
 B. Rudolph: N. an d. W. (1986).
 
 
 13) Neustadt bei Coburg, Stadt im Landkreis Coburg, Bayern, 344 m über dem Meeresspiegel, auf einer Buntsandsteinscholle vor dem Südrand des Thüringer Waldes, Große Kreisstadt mit 16 800 Einwohnern; auf handwerkliche Tradition zurückgehende Spielwaren-, Puppen- und Christbaumschmuckindustrie mit Museum der Deutschen Spielzeugindustrie; Kunststoffverarbeitung, Herstellung von Bekleidung, Drahtseil- und Federnfabrik, Werkzeugmaschinenbau, Kabel- und Leitungswerk, Lichtwellenleiterwerk.
 
 
Das 1248 erstmals genannte Neustadt wurde vor 1316 Stadt.
 
 14) Neustadt (Dọsse), Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg, 35 m über dem Meeresspiegel, an der Dosse, 3 500 Einwohner; Pferdezucht.
 
 
1664 wurde die Stadt Neustadt gegründet. Das 1789 entstandene »Landgestüt Lindenau«, heute das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt, entwickelte sich zu einem der Zentren mitteldeutscher Pferdezucht.
 
 15) Neustadt (Hẹssen), Stadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen, 251 m über dem Meeresspiegel, zwischen Amöneburger Becken und Schwalm, 9 400 Einwohner; Werkzeugfabriken; Garnison.
 
 
Katholische Pfarrkirche Sankt Johannes (Neubau 15. Jahrhundert), Turm 13. Jahrhundert Der zum Schloss gehörende Junker-Hansen-Turm (1506 vollendet) gilt als größter Fachwerkrundturm Deutschlands.
 
 
Neustadt, gegen 1260 durch die Grafen von Ziegenhain als Festung gegen die Landgrafschaft Hessen erbaut, seit 1270 Stadt, wurde 1294 an das Erzstift Mainz verkauft. Nach wechselvoller Geschichte mit unterschiedlichen territorialen Zugehörigkeiten fiel Neustadt 1803 an Kurhessen.
 
 16) Neustadt im Schwạrzwald, seit 1971 Teil von Titisee-Neustadt.
 
 17) Neustadt in Họlstein, Stadt im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein, 15 700 Einwohner; Ostseebad, zwischen Lübecker Bucht und einem Binnensee an der »Vogelfluglinie« gelegen; Marinestandort, Küstenwachzentrum Ostsee; seit 1951 Europäische Volkstums- und Trachtenwochen; Industriehafen, Fischereihafen, Seglerhafen, Bootswerft; Büchsenmilchwerk; Fremdenverkehr, v. a. in den Seebädern Pelzerhaken und Rettin.
 
 
Nach Wiederaufbau (Großbrand 1817) klassizistisches Stadtbild. Am weiträumigen Marktplatz das Rathaus (1819/20) und die gotische Stadtkirche (1238 als Hallenkirche begonnen), Turm 1334 ff., Mitte 14. Jahrhundert Umbau zur Basilika (mit erhöhtem Mittelschiff) mit gotischer Ausmalung des Innenraums und Schnitzaltar (1643). Im mittelalterlichen Kremper Tor Ostholsteinmuseum und Cap Arcona Museum.
 
 
Neustadt erhielt 1244 Stadtrecht. Besonders im 19. Jahrhundert war Neustadt ein bedeutender Handels- und Fischereihafen.
 
 
 18) Neustadt i. Sa., Stadt im Landkreis Sächsisch Schweiz, Sachsen, 340 m über dem Meeresspiegel, im Polenztal zwischen der Oberlausitz und Sächsisch Schweiz, nahe der Grenze zur Tschechischen Republik, 12 000 Einwohner; Landmaschinenbau, Bau- und Baunebengewerbe, Herstellung von Kunststoffrohren.
 
 
Neustadt wurde nach 1300 als gitterförmige Stadtanlage planmäßig angelegt und 1333 erstmals als Städtchen erwähnt.
 
 19) Neustadt (Wied), Gemeinde im Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz, 150-350 m über dem Meeresspiegel, im Vorderen Westerwald, 6 300 Einwohner; Metall- und Kunststoffverarbeitung, Landwirtschaft.
 
 
In der katholischen Pfarrkirche Sankt Margarita, einer neugotischen Hallenkirche (1869-75), ein Taufstein des 14. Jahrhunderts Im Ortsbild Fachwerkhäuser des 18. Jahrhunderts - In der Nähe das seit 1486 bestehende Kreuzherrenkloster Ehrenstein; in der Dreifaltigkeitskirche (1477) kölnische Glasmalereien (zwischen 1470 und 1510).
II
Neustadt,
 
Heinrich von, mittelhochdeutscher Dichter, Heinrich, H. von Neustadt.

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Neu|stadt, die (seltener): neuer Teil einer Stadt (im Unterschied zur Altstadt).

Universal-Lexikon. 2012.

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